About Ciela
Wer auf dem Wasser Privatsphäre und gleichzeitig Geselligkeit sucht, trifft mit der Ciela eine gute Wahl – besonders als Alleinreisende oder Paar, das gemeinsame Erlebnisse schätzt, ohne sich in einer überfüllten Gruppe zu verlieren. Mit 28 Metern Länge und Platz für bis zu 15 Gäste bietet sie Raum für Begegnungen, ohne gedrängt zu wirken. Die einheitliche Kabinenkonfiguration zeigt, dass hier auf geteilte Unterbringung gesetzt wird, nicht auf exklusive Vollcharter. Ideal für kleine Gruppen oder unabhängige Reisende, die Komfort genießen möchten, ohne eine komplette Yacht zu buchen. Der Rhythmus der Reise stellt sich schnell ein: das Morgenlicht über der Insel Kelor, Schnorchelausflüge im Einklang mit den Strömungen am Manta Point, Nachmittage, in denen das Deck zum schwimmenden Loungebereich wird.
Die Tage führen ins Herz des Komodo-Nationalparks. Am späten Nachmittag geht es zunächst nach Kelor oder Menjerite – beide bieten ruhige Gewässer und erste Einblicke in die farbenfrohen Korallengärten unter der Oberfläche. Tag 2 beginnt früh: Aufbruch zum Padar Island, wo die Wanderung vor Sonnenaufgang startet, um die Küstenlinien im sanften Goldlicht zu erleben. Nach dem Frühstück an Bord geht die Route weiter zur Komodo Island, wo ein Ranger durch die Savannenlandschaft führt und die berühmten Komodo dragon zeigt. Danach direkt zur Pink Beach, wo Sie entlang des rosafarbenen Strands spazieren oder am Nordende die Unterwasserwand erkunden können. Am Nachmittag steht das Driften am Manta Point auf dem Programm – hier locken Strömungen Plankton an, und die Mantas gleiten in vorhersagbaren Bahnen vorbei. Die beste Gelegenheit zum Schwimmen mit ihnen bietet sich bei mittlerem Tide, das die Crew genau im Blick behält.
Tag 3 ist entspannter, geprägt von offenen Gewässern und Sandbänken. Taka Makassar taucht nur bei passendem Wasserstand auf – ein schmaler weißer Riffstreifen, der wie ein Pfad ins Nichts wirkt. Ideal für Fotos und flaches Schnorcheln, aber nur wenige Stunden zugänglich. Gegen Vormittag geht es weiter zur Kanawa Island, wo der Vulkankegel steil aufragt und das Riff steil abfällt. Hier bleiben erfahrene Schnorchler am längsten im Wasser, beobachten Schwärme von Batfish um die Korallenköpfe. Die Rückfahrt nach Labuan Bajo führt über die Rückroute an der Bidadari Island vorbei – Zeit, um sich auf dem Outdoor-Deck oder im schattigen Innenbereich zu entspannen.
Das Layout der Ciela bleibt übersichtlich: Eine einzige Kabinenkategorie bedeutet keine Upgrade-Entscheidungen, und die geteilte Nutzung hilft, die Kosten zu senken, ohne auf wesentlichen Komfort zu verzichten. Jede Kabine verfügt über Meerblickfenster, Belüftung, Stauraum und Zugang zu gemeinschaftlich genutzten Badezimmern – praktische Details für eine 3D2N-Reise, bei der der Großteil der Zeit ohnehin draußen verbracht wird. Die Crew-Bereiche liegen im Bug, die Küche in der Mitte, und das Oberdeck ist ausschließlich zum Entspannen gedacht, mit gepolsterten Matten und je nach Sonnenstand aufgespannten Schattensegeln. Klimaanlage in den Kabinen gibt es nicht, aber bei Ankerplatz ist der Durchzug zuverlässig, und Ventilatoren sorgen nachts für Luftaustausch.
Die Mahlzeiten werden familienartig serviert: Reis, gegrillter Fisch, gebratenes Gemüse und täglich frisch zubereiteter sambal. Zum Frühstück gibt es Toast, Eier und Obst – nichts Aufwendiges, aber warm und sättigend vor einer morgendlichen Wanderung. Dazwischen sind Snacks wie Bananen oder Cracker verfügbar. Wasser, Tee und Kaffee sind inklusive; Alkohol und Softdrinks kosten extra. Die Ciela verfügt über kein Wi-Fi, und das Handy-Signal bricht nach Verlassen des Hafens ab – planen Sie also bewusst, sich abzumelden. Lademöglichkeiten gibt es im Salon-Bereich, aber der Strom ist begrenzt – ein Steckplatz pro Kabine im Wechsel.
Diese Reise findet in der Trockenzeit statt – von April bis November – wenn die See ruhig ist und der Himmel klar. Außerhalb dieser Zeit, besonders im Januar und Februar, können hohe Wellen die Überfahrten zwischen den Inseln beschwerlich machen, und einige Gebiete werden von den Parkbehörden geschlossen. Die Ciela bietet standardmäßig keine Privatcharter an, wer also volle Exklusivität benötigt, sollte ein anderes Schiff in Betracht ziehen. Doch für ein geselliges, aktives und unkompliziertes Komodo-Erlebnis mit zuverlässiger Crew und hervorragenden Schnorchelplätzen ist die Ciela ideal.










