About Scubaspa Zen
Am frühen Morgen des zweiten Tages steuern wir direkt gegen die Strömung, als wir Loh Liang umrunden. Der Gezeitenstrom drückt kräftig durch die Meerenge, und selbst bei 21 Metern Länge braucht die Scubaspa Zen eine sichere Hand am Ruder, während die Gäste ihre Ausrüstung anlegen. Sie mag nicht das längste Schiff der Flotte sein, doch ihr Verdrängungsrumpf schneidet sauber durch die Wellen. Wir haben die Passage für die stromarme Zeit geplant – kurz nach Sonnenaufgang. So beginnt der Trek zu den Komodo-Dragons kühl, während die Schatten noch lang über die Savanne reichen.
Die Scubaspa Zen wurde 2003 in Sulawesi aus Teak und Eisenholz gebaut, traditionelle Materialien, die bis heute halten. Die einzige Kabine bietet Platz für zwei Personen – und es gibt keine weitere Gruppe an Bord. Das verändert alles. Wir passen Abfahrtszeiten Ihren Wünschen an, ankern näher an Land vor Kalong Island, um lange Zodiac-Fahrten zu vermeiden, und servieren Mahlzeiten, wenn Sie bereit sind – nicht nach starrem Zeitplan. Die vierköpfige Crew umfasst einen zertifizierten Tauchguide; der Kompressor läuft für alle, die einen dritten Tauchgang bei Batu Bolong wünschen.
Tag Eins beginnt mit Ihrer Ankunft in Labuan Bajo bis spätestens 12:00 Uhr. Wir begrüßen Sie an Bord, verstauen die Ausrüstung und legen um 13:30 Uhr ab – gerade genug Zeit, um Sie mit den Tauchkisten, den Spülbecken an Deck und der schattigen Lounge mit frischem Kokoswasser vertraut zu machen. Gegen 15:00 Uhr erreichen wir Menjerite, wo das Riff sanft abfällt und Mantas oft mittig im Wasser vorbeigleiten. Beim Schnorcheln im Abendlicht sehen Sie, wie die Sonne die Strömungsfront trifft, an der sich das Plankton sammelt. Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang, dann verlegen wir über Nacht in den Windschatten von Loh Liang hinter der Komodo-Insel.
Am dritten Tag geht es nach Taka Makassar – den Sandbank, die nur bei Ebbe auftaucht. Wir planen den Besuch für den späten Vormittag, wenn das Wasser ruhig ist und die Sicht am besten. Nach Fotos und einem letzten Bad fahren wir nach Kanawa, wo wir einen flachen Riftdrift mit Schildkröten unternehmen. Das Boot holt uns ab, und wir erreichen Labuan Bajo gegen 16:00 Uhr. Kein Gedränge, keine überfüllten Anlegestellen. Nur eine ruhige Fahrt zurück mit kalten Tüchern und einem letzten Austausch über Gewürztee.
Unsere Küche läuft auf Propan, nicht auf Induktion – die Mahlzeiten schmecken deshalb nach echtem Feuer. Frühstück ist lokal: gebratene Bananen, Tempeh, Eier nach Wunsch. Mittagessen ist oft ein am Vortag gefangener Riffbarsch, gegrillt mit Sambal Matah. Auf Flüssigkeitszufuhr achten wir konsequent – gefiltertes Wasser in wiederverwendbaren Flaschen, Elektrolyt-Mix an Deck bei Sonne. Die Solaranlage lädt die Hausbatterien, doch den Generator nutzen wir nur morgens und abends, damit die Ruhezeiten wirklich ruhig bleiben.
Dies ist kein schwimmendes Hotel. Es gibt kein Fitnessstudio, kein Dampfbad, keinen Zimmerservice-Knopf. Doch die Tauchplattform ist breit, die Leiter hat seitliche Handläufe, und der Kameratisch verfügt über eigene Steckdosen zum Aufladen. Wir führen Ersatzregler, Backup-Taschenlampen und ein vollständiges DAN-Sauerstoffset mit. Wenn Sie bei Manta Point oder Batu Bolong auftauchen und außerhalb der Gruppe sind, wird unsere Crew im Begleitkajak Sie rasch entdecken.










