About Supraba
Wenn Sie mit einer größeren Reisegruppe unterwegs sind oder einfach mehr Platz an Deck schätzen, bietet die 72 Meter lange Supraba eine Ausdehnung, die den meisten kleineren phinisi-Booten fehlt. Bei dieser Größe bewegt man sich entspannt zwischen den Decks, und mit Platz für 12 Gäste eignet sich das Schiff besonders für Familien, Gruppenreisen oder Firmenausflüge, bei denen Privatsphäre und Gemeinschaftsräume im Gleichgewicht stehen müssen. Das Layout ermöglicht sowohl gemeinsame Momente als auch Rückzug – wichtig bei einer dreitägigen Seereise, besonders in den Übergangsmonaten, wenn nachmittags die Winde rund um Padar auffrischen.
Ihr Tag folgt einer klassischen 3D2N-Route durch Komodo, beginnend mit der Ankunft am späten Nachmittag auf Kelor Island. Der kurze Aufstieg zum Gipfel kurz vor Sonnenuntergang belohnt mit Panoramablick über zerklüftete Inseln, die sich am Horizont verlieren – ein sanfter Einstieg im Vergleich zum direkten Aufspüren der Komodo-Warane. Am zweiten Tag ankern Sie vor Tagesanbruch vor Padar. Der Aufstieg bei kühler Morgenluft wird mit einem Sonnenaufgang über den halbmondförmigen Stränden belohnt – am besten vom nördlichen Grat aus zu sehen, wo das Licht zuerst die aschfarbenen Hügel trifft. Nach dem Frühstück an Bord geht es weiter nach Komodo Island, wo die von einem Ranger geleitete Waranwanderung so terminiert ist, dass die Mittagshitze vermieden wird, in der sich die Tiere im Schatten zurückziehen.
Am Nachmittag steht das Schnorcheln am Manta Point nahe Nusa Kode auf dem Programm, wo Reinigungsstationen zwischen 9 und 14 Uhr regelmäßig Mantarochen anziehen. Das eigene Tauchdeck der Supraba erleichtert den Umgang mit der Ausrüstung, und zertifizierte Taucher können stattdessen eine geführte Tauchgang buchen. Gegen Abend geht es in Richtung Kalong Island, wo sich bei Dämmerung Tausende von Flughunden in die Luft erheben – ein verlässliches Naturschauspiel, das sich vom Oberdeck aus mit einem kühlen Getränk in der Hand am besten genießen lässt. Die Sonnenterrasse der Supraba, achtern positioniert, bietet freie Sicht.
Am dritten Tag erwachen Sie auf ruhigem Wasser in der Flores-See, meist verankert zwischen Kanawa und Taka Makassar. Das morgendliche Schnorcheln am Taka Makassar zeigt Korallenflächen, die vor Leben pulsieren – besonders an der östlichen Flanke, wo die Strömung Nährstoffe heranführt. Der bei Ebbe auftauchende Sandstreifen lädt zum Stand-up-Paddling oder einem letzten Bad ein, bevor Sie am frühen Nachmittag nach Labuan Bajo zurückkehren. Dank stabilem Antrieb und tiefem Rumpf meistert die Supraba offene Seepassagen besser als kleinere Boote – ein Vorteil bei der Rückkehr aus dem westlichen Teil des Nationalparks.
Obwohl die Supraba im geteilten Charter-Modell läuft, bleibt das Kabinenangebot einheitlich: Alle sechs Kabinen sind Doppelzimmer mit eigenem Bad. Die Klimaanlage läuft die ganze Nacht, und warmes Wasser ist auch nach ganztägiger Nutzung zuverlässig verfügbar. Es gibt keine Luxuskabine auf dem Oberdeck oder eine Premium-Kategorie, weshalb die Preise einheitlich bleiben – der Kompromiss ist jedoch, dass individuelle Annehmlichkeiten im Vergleich zu Boutique-Yachten begrenzt sind. Wer Stabilität, großzügige Decks und eine bewährte Route höher schätzt als luxuriöse Ausstattung, findet an Bord der Supraba eine praktische Balance.










