About Yumana
Wenn wir am Manta Point ankern, halten wir den Bug der Yumana gegen die Strömung – nur so bleibt das Schiff stabil, wenn die Gezeiten vor Karang Makassar schnell wechseln. Unser 32 Meter langer Rumpf steht fest im Seegang, und unsere Gäste bewegen sich sicher an Deck, während unter ihnen Mantas die Reinigungsstationen umkreisen. Dies ist kein Tagesausflugsboot. Es wurde für die Strecke durch den Komodo-Nationalpark gebaut, und wir haben Ruder und Motoren so justiert, dass die Yumana auch die Dünung der Savu-See ohne harte Stöße meistert. Von Labuan Bajo nach Padar in der Morgendämmerung: Wir planen die Passage so, dass das erste Licht auf den rosa Sand fällt, während die Komodo-Warane sich gerade in den trockenen Wäldern von Rinca in Bewegung setzen.
Das Schiff verfügt über vier Kabinen – Royal Suite, Signature, Deluxe und Superior – jede für Ruhe und optimale Belüftung positioniert. Die Royal Suite liegt achtern mit direktem Zugang zum Deck. Die Maschinenräume sind schallisoliert, sodass unsere Gäste nach dem Abendessen kein Brummen des Generators hören. Unsere Küche liefert alle zwei Stunden frische Mahlzeiten: Bananenpfannkuchen im Morgengrauen, gegrillten Mahi-Mahi mittags, nachts eine gewürzte Kokosmilchsuppe. Auf dem Oberdeck gibt es einen schattigen Bereich mit Sitzbänken für sechs Personen, und der Whirlpool ist ab Mittag gefüllt, sobald die Sonne hinter der Komodo-Insel verschwindet.
Der zweite Tag beginnt auf Padar – aber nicht am überlaufenen Gipfelpfad. Wir landen vor 6:30 Uhr am Nordstrand, besteigen den Grat, während der Nebel aufsteigt, und kehren zur Yumana zurück, um zu duschen, bevor die ersten Touristengruppen eintreffen. Gegen 10:00 Uhr sind wir am Pink Beach – nicht nur für Fotos, sondern für ein 45-minütiges Schnorcheln entlang der Korallenkante, wo blaue Seesterne an den untergetauchten Felsen haften. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter ostwärts zum Manta Point nahe Karang Bajo, wo die Reinigungsströmung kräftig ist. Unsere Crew markiert den Bereich mit einem Bojenzeichen, und die Gäste tauchen einzeln ein, damit der Kreis der Mantas nicht gestört wird.
Kalong Island bei Sonnenuntergang ist Pflichtprogramm. Wir ankern früh, schalten die Hauptmotoren ab und beobachten ab 18:00 Uhr, wie die Flughunde spiralförmig aus den Mangroven auffliegen. Kein Lichtstrahl, kein Lärm – nur die Crew, die eisgekühlten Zitronengras-Tee auf dem Oberdeck serviert. Am nächsten Morgen steuern wir westwärts nach Taka Makassar. Ein Sandriff, das bei Ebbe austrocknet, doch die Riffkante bleibt tief. Schnorchler treiben mit der sanften Strömung über Schwärme von Bannerfischen und Anemonenfische. Um 11:00 Uhr erreichen wir Kanawa, wo der vulkanische Hang steil abfällt. Wir lassen die Leiter an der Steuerbordseite ins Wasser – dort ist es bei der Nachmittagsbrise am ruhigsten – und lassen die Gäste bis 13:00 Uhr im Wasser schweben.
Die Yumana eilt nicht zurück. Auf der Rückfahrt schalten wir nahe Banta Island die Motoren ab, setzen die Segel und lassen uns vom Nachmittagswind treiben, während Kaffee serviert wird und die Küste von Komodo im Hintergrund verschwindet. Die komplette 3-Tage-Runde umfasst 56 Seemeilen, und jeder Abschnitt ist auf Gezeiten und Kontrollpunkte der Parkranger abgestimmt. Unsere Crew weiß, welche Ankerplätze Übernachtungen erlauben, wo Genehmigungen nötig sind und wo das Riff zu flach für die Ankerkette ist. Wir ankern niemals auf Korallen – nur auf Sand oder Schlick.










